Warum ich Soroptimistin bin

Verfasst von Marianne Blümel

Vor Kurzem saß ich mit meiner Freundin und Clubkollegin Barbara bei einem Heurigen am Kahlenberg und genoss die Aussicht über Wien. Wir feierten Barbaras Geburtstag und unsere gelungene Benefizveranstaltung zu Gunsten der Boje die Kinder in Krisensituationen psychotherapeutisch begleitet. Nachdem wir die Veranstaltung nochmals Revue passieren ließen, erinnerten wir uns daran, warum wir einem der Clubs im Netzwerk von Soroptimist International (SI International) beigetreten sind.

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Wir sprachen über unsere Motivation, in einem SI-Club Mitglied zu sein. Für Barbara ist das internationale Netzwerk sehr wichtig. Da sie selbst in mehreren Ländern gelebt hat, liebt sie es, mit Soroptimistinnen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten, sei es über Projekte, Tagungen oder Jubiläumsfeiern ausländischer Clubs, und sich über die vielen Themen, die in unserem Club wichtig sind, auszutauschen. Unser Club, Soroptimist Wien I, hat dazu auch bereits mehrere erfolgreiche Projekte durchgeführt, wie beispielsweise den Aufbau einer Schule im Kosovo und den Aufbau einer Teeplantage in Indien.

Ich bin der Meinung, dass es auch in Österreich viele Möglichkeiten gibt, Frauen und Mädchen bzw. Kinder im Allgemeinen oder andere benachteiligte Gruppen zu fördern und zu unterstützen. Unser Club hat sich beispielsweise dazu entschieden, die Boje ein paar Jahre zu begleiten und hat dafür auch die zu Beginn meiner Geschichte angesprochene Benefizveranstaltung organisiert.

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Sommer, Sonne, Sex?

Wie man beim Einkochen auf gute Gedanken kommt

Ich stehe in der Küche und koche Marillenmarmelade ein.

Eigentlich liebe ich diese Tätigkeit, wurde ich ja bereits als kleines Kind von der Großmutter in die Geheimisse von Einkochen, Ein-rexen und Einmachen eingeweiht. Ich dämpfe, safte, koche, trockne alles ein, was mir mein kleiner Garten bietet. In meiner Hexenküche brodelt und duftet es nach Früchten und getrocknetem Rosmarin. Neben einem kühlen Gläschen Prosecco und herrlicher Musik im Hintergrund, kann ich so richtig den Alltag vergessen, obwohl ich mitten drin stehe, nur leicht bekleidet, weil mich die Sommerschwüle und die Hitze des Herdes fest umklammern.

Herz

Aus den Kinderzimmern, naja Kinder sind ja meine Habwüchsigen nicht mehr, also aus den Jugendzimmern, höre ich wildes Gelächter, dazu Musik und Gläsergeklirre.

So stehe ich vor meinen Töpfen und fühle mich ungemein wohl, bis mich Johannes aus meinen Kindheitsträumen reißt. Er und seine Freundin wollen mit den Hunden einen kleinen Spaziergang machen. Wunderbar! Nur zu! Man sollte Jugendliche nie bei ihren Ambitionen stören.

Außerdem kann ich mir gut vorstellen, was die zwei machen wollen,… und Hunde können ja Gott sei Dank nicht petzen. Ich war ja schließlich auch einmal jung und verliebt. Read more ›

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FAIRTRADE ist Frauensache

Mexico Kaffeanbau

Das Produkt, das ihnen aber das Überleben ermöglichen soll, ist der Kaffee.

Die Sierra Norte nahe der mexikanischen Stadt Oaxaca ist eine traumhafte Berglandschaft. An den steilen Hängen wachsen die unterschiedlichsten Pflanzen wie Mango- und Papaya-Bäume, dazwischen Bananenstauden und Kaffeesträucher.  Die kleinen Dörfer schmiegen sich in die Landschaft – ein idyllisches Bild. Wenn da nicht einiges wäre, was diese Idylle doch sehr trübt. Diese Dörfer sind nämlich nur über Sandpisten erreichbar und von der Stadt Oaxaca ca. 5 Fahrstunden entfernt. Die Menschen leben von ihren kleinen Gärten, in denen sie das Lebensnotwendigste wie Mais, Bohnen und Kürbisse anbauen. Das Produkt, das ihnen aber das Überleben ermöglichen soll, ist der Kaffee.

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Lydia Mischkulnig Literatur im Kopf
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Berta 1910
Kultur

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